Lasst uns reden

In unserem Alltag sind psychische Erkrankungen kaum Thema. Wir sprechen nicht über sie, ignorieren ihre Existenz und es mangelt uns an konkretem Wissen über sie - und das, obwohl sie uns alle treffen können.

Wir starten das Gespräch ohne Tabus und Vorurteile, denn psychische Erkrankungen sind häufiger als den meisten von uns bewusst ist und gehören zu unserem Leben einfach dazu. Jede/r von uns kann betroffen sein, egal ob jung oder alt, Frau oder Mann, arm oder reich, entweder selbst oder im nahen Umfeld.

Wir machen psychische Gesundheit zum Thema.

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Psychische Erkrankungen gibt es auch in deinem Umfeld.

#darüberredenwir 

Im Laufe unseres Lebens sind wir alle direkt oder indirekt von einer psychischen Erkrankung betroffen. Auch wenn wir selbst nicht erkrankt sind, so haben wir doch Angehörige, Bekannte oder ArbeitskollegInnen, die psychisch erkrankt sind. Obwohl psychische Erkrankungen uns alle betreffen, sind sie uns oft unheimlich und der richtige Umgang fällt uns schwer.

Dieser Umgang mit psychischen Erkrankungen begründet sich  vor allem durch Unwissen und tief sitzende gesellschaftliche Vorurteile. Dabei ist psychisch erkrankt zu sein genauso "normal" wie körperlich zu erkranken.

Die vorherrschenden Vorurteile schaden den Betroffenen, den Angehörigen und letztendlich dem Miteinander in unserer Gesellschaft und damit uns allen.

Wissen statt Vorurteile.

Wir wollen das Tabu brechen und starten das Gespräch.

Stigma - die zweite Krankheit

Warum ist es wichtig Stigma zum Thema zu machen?

Durch Vorurteile wird das Selbstwertgefühl von Betroffenen und Angehörigen negativ beeinflusst. Menschen, die mit Diskriminierung konfrontiert werden, ziehen sich zurück und isolieren sich immer mehr.

Es ist nicht einfach zuzugeben, dass es einem nicht gut geht und man Hilfe braucht. Viele sehen sich gezwungen Alarmsignale der psychischen Erkrankung zu überspielen und zu ignorieren, damit sie weiterhin Teil der Gesellschaft sind. Die Scham davor, Hilfe in Anspruch zu nehmen führt häufig zu einem sehr späten Behandlungsbeginn. Und ein allzu später Behandlungsbeginn bringt bei jeder Erkrankung Nachteile mit sich.

Daher ist es für uns alle wichtig Diskriminierung zu benennen,
sichtbar zu machen und zu bekämpfen.

Tabus brechen & Gespräch starten

Was kann jede/r von uns tun?

Zu oft denken wir uns: da kann man nichts machen. Das ist schlicht falsch, denn wir alle können etwas tun. Sei es das Gespräch zu suchen, eigene Vorurteile überdenken und überwinden, achtsamer miteinander umgehen, sich der eigenen psychischen Gesundheit bewusst werden oder sich einfach mit dem Thema auseinandersetzen - es gibt so viel, das wir tun können und manches geht ganz leicht.

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Vielen Dank dass wir gemeinsam das Gespräch über psychische Erkrankungen starten!

 

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Wir freuen uns mit dir gemeinsam
psychische Gesundheit zum Thema zu machen!

Presse- & Kampagnenmaterial

Alle Presseinformationen unserer Kampagne gibt es hier auf einen Blick. Für weitere Unterlagen oder Auskünfte kontaktieren Sie bitte unser Kampagnenteam unter:
darueberredenwir@psd-wien.at

Pressemitteilung zum Kampagnenstart, 22.10.2019

 

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